Information und Prävention: Ein Leitfaden zum Coronavirus

Watch Out for the Coronavirus

Nach dem weltweiten Ausbruch warnen Experten davor, dass die Krankheit schnell als Pandemie eingestuft werden könnte. Lesen Sie hier alles, was Sie wissen müssen, damit Sie und Ihre Familie sicher sind. 

Ein so großer Teil unseres Geschäfts hier in ilaya ist die Sorge um Sie und Ihre Familie. Während sich viele unserer Ärzte und Mitarbeiter akut auf Ihre reproduktive Gesundheit konzentrieren, kümmern wir uns auch um Ihre allgemeine Gesundheit. 2019-nCoV, oder das Wuhan-Coronavirus, ist ein neu entdecktes Virus, das für viele starke gesundheitliche Komplikationen mit sich bringen kann. Obwohl das Virus unglaublich ernst ist braucht man mit den richtigen Informationen und dem richtigen Bewusstsein keine Angst zu haben.

Ihre Familie hat für uns immer oberste Priorität. Wenn Situationen auftreten die deren Gesundheit gefährden können wollen wir sicherstellen, dass Ihnen die besten und relevantesten Informationen und Materialien zur Verfügung stehen. Damit sind Sie informiert und vorbereitet auf das, was vor Ihnen liegt.

 

Was ist das Wuhan-Coronavirus? 

Im Dezember 2019 machte ein mysteriöses Virus Schlagzeilen, als dieses seine Virulenz über das internationale Drehkreuz Wuhan (China) zu verbreiten begann. Das Virus infizierte Tausende und tötete Hunderte Menschen innerhalb weniger Tage, und bald erwies sich das Virus als viel aggressiver als ursprünglich angenommen. Es gab jedoch nur wenige Informationen und somit war die Anspannungen groß, als weitere Fälle des neuen Virus gemeldet wurden. Von dem ersten Fall Mitte Dezember 2019 bis zum 6. Februar 2020 wurden fast 28.300 Fälle des Wuhan-Coronavirus bestätigt. Es ist also sehr ansteckend.

Aber was genau ist das 2019-nCoV?

Das Wuhan-Coronavirus ist ein Virustyp, der schwere Atemwegserkrankungen verursacht. Die Folge sind Symptome wie Fieber, Husten und Kurzatmigkeit. Diese Symptome können bis zum vollständigen Versagen der Atmung und zum Tod fortschreiten. Das Virus kann jedoch abhängig von der Person, die es infiziert, eine große Bandbreite an Schweregraden haben. Bei einigen werden nur wenige Symptome bemerkt, während andere stärker betroffen sind. Dadurch ist es noch schwieriger zu kontrollieren, da Menschen mit leichten Symptomen möglicherweise keine medizinische Untersuchung durchführen lassen, obwohl sie andere noch anstecken können. Forscher schätzen, dass im Durchschnitt jede infizierte Person die Krankheit auf 2,6 weitere Personen überträgt.

Obwohl es sich um ein neues Virus handelt, sind die Forscher mit seiner Form und Funktion vertraut. Coronaviren wie 2019-nCoV sind für viele Epidemiologen kein unbekanntes Terrain. Das macht es jedoch nicht einfacher, die Übertragung und die Sterblichkeit zu behandeln oder abzuschätzen. Allerding lassen sie sich schneller erkennen und diagnostische Tests dafür lassen sich schneller entwickeln. Coronaviren verursachen im allgemeinen problematische Krankheiten bei Vogelarten. Historisch ist jedoch auch bekannt, dass sie auch menschliche Infektiosität besitzen.

Krankheiten wie SARS und MERS sind ebenfalls Arten von Coronaviren, von denen Sie vielleicht schon einmal gehört haben. Da diese Viren die Welt in den Jahren 2003 und 2017 erschütterten, gibt es für beide Krankheiten noch immer keine wirksame Behandlung oder einen Impfstoff. Das Wuhan-Coronavirus ist auch in diesem Aspekt ähnlich. Zwar ist keine Behandlung oder ein Impfstoff für die Krankheit bekannt, doch gibt es wirksame Maßnahmen, die für Menschen, die sich mit der Krankheit infizieren, ergriffen werden können.

Der vielleicht ermutigendste Aspekt bei der Betrachtung der Muster von zuvor gesehenen Coronaviren ist, dass mit effizienten Kontrollmaßnahmen und öffentlichen Präventionspraktiken die Verbreitung dieser Virustypen unterdrückt werden kann.

Wie verbreitet sich das Coronavirus? 

Baby und Mutter

Wie viele andere Arten von Atemwegsviren wird das Wuhan-Coronavirus über Tröpfchen verbreitet. Das bedeutet, dass das Virus in Speichel und Schleim gefunden wird, ähnlich wie bei der Grippe. Ein Bericht des New England Journal of Medicine ergab, dass ein aktives Virus sowohl in Stuhlproben als auch in Atemwegströpfchen gefunden wurde. Was bedeutet das für Sie?

Jedes Mal, wenn jemand hustet oder niest, werden winzige Schleim- und Speichelteilchen in die Luft abgegeben. Diese sind als Tröpfchen bekannt. Wenn diese Tröpfchen das Virus enthalten und dann mit Ihren eigenen Schleimhäuten (Nasenschleimhaut, Mund oder Lunge) in Kontakt kommen, entsteht die eine Chance, sich mit dem Virus zu infizieren.

Da das Virus auch im Stuhl vorkommt, können auch Oberflächen kontaminiert sein. Wenn also jemand beim Händewaschen keine hervorragende Arbeit leistet und dann eine gemeinsame Oberfläche berührt, kann man sich auch auf diese Weise infizieren. Dies geschieht, wenn winzige Partikel zurückbleiben, die dann beim Berühren der Oberfläche aufgenommen werden. Diese Partikel können auf Ihre Schleimhäute übertragen werden, wenn Sie sich die Augen reiben oder Ihre Nase oder Mund mit der nackten, ungewaschenen Hand berühren.

Was sind mögliche Komplikationen bei der Ansteckung mit dem Virus?

 Mögliche Komplikationen bei der Ansteckung mit Coronavirus

Wie bereits erwähnt, treten bei einigen Menschen so milde Symptome des Virus auf, dass sie nicht einmal ins Krankenhaus gehen. Bei anderen wiederrum kann sich die Krankheit schnell als tödlich erweisen. In einem kürzlich geführten Interview mit dem Imperial College of London erörtert Professor Neil Ferguson warum die Schwere der Krankheit und die möglichen Betroffenen zum jetzigen Zeitpunkt noch schwer vorhersehbar sind. Professor Ferguson behauptet  in dem Video, dass das Wuhan-Coronavirus aufgrund dieser breiten Palette von Symptomen möglicherweise gefährlicher ist als andere Coronaviren wie SARS.

In gewisser Weise ist die tödlichste Komplikation der Krankheit also, dass man nicht einmal weiß, dass man sie hat, so dass die Infizierten die Krankheit ohne ihr Wissen auf andere übertragen können. Die physischen Symptome der Krankheit ahmen im Allgemeinen die der Grippe nach:

  • Fieber
  • Schnupfen
  • Kopfschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit
  • Durchfall
  • Husten
  • Atmungsprobleme (leicht bis schwer)

 

In den schwersten Fällen können die Patienten Dinge erleben wie:

  • Lungenentzündung
  • Blutiger Husten
  • Atmungsversagen
  • Nierenversagen
  • Akutes Atemnotsyndrom (ARDS)
  • Cardiac problems
  • Herzprobleme
  • Geschwächtes Immunsystem

Wie Wird das Wuhan-Coronavirus Behandelt?

Behandlung von Coronavirus

Da es keinen Impfstoff für die Krankheit gibt, besteht die einzige Möglichkeit, 2019-nCoV zu behandeln darin die Symptome zu behandeln sobald sie auftreten. Man benötigt viel Flüssigkeit, um sich vor der Dehydrierung zu schützen. Manchmal werden Schleimlöser eingesetzt, um den Ausfluss von Hustensaft aus den Lungen zu fördern und Steroide, um die Schwellung der Atemwege zu verringern.

Antipyretika wie Paracetamol und Ibuprofen werden zur Linderung von Fieber und Körperschmerzen eingesetzt. Zusätzlicher Sauerstoff wird gegeben, wenn die Werte bei normaler Luft zu niedrig sind. Wenn die Atemprobleme schwerwiegend werden, können die Patienten an eine Maschine, ein so genanntes Beatmungsgerät, angeschlossen werden. Dieses hilft dabei Luft in die Lungen zu pressen. Dadurch wird Patienten geholfen eigenständig zu atmen.

Die beste Behandlung für diese Krankheit ist jedoch wahrscheinlich die Prävention und das Anwenden persönlicher Vorsichtsmaßnahmen.

 

Welche Vorkehrungen sollten Sie treffen, um sich und Ihre Familie zu schützen? 

Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus

Die besten Vorsichtsmaßnahmen, die Sie und Ihre Familie treffen können, sind eigentlich ziemlich einfach. In der Tat sollten viele dieser Vorsichtsmaßnahmen von allen regelmäßig und ständig praktiziert werden! Dadurch wird das Risiko an irgendeiner Art von Atemwegserkrankungen zu erkranken gemindert. 

Waschen Sie Ihre Hände Regelmäßig 

Waschen, waschen, waschen! Ja, es stimmt, das regelmäßige Waschen der Hände mit Wasser und Seife kann das Risiko, sich mit einer Vielzahl von Krankheiten zu infizieren, erheblich verringern! Denken Sie also daran sich oft die Hände zu waschen und waschen Sie gut. 

Vermeiden Sie es, Ihr Gesicht zu berühren

Versuchen Sie, Ihre Nase, Ihren Mund und Ihre Augen nicht zu berühren, es sei denn, Sie haben sich gerade die Hände gewaschen. Wenn Sie sich unbedingt das Gesicht reiben müssen, versuchen Sie, den Juckreiz mit dem Handrücken oder dem Handgelenk zu mildern, bis Sie Ihre Hände gewaschen oder desinfiziert haben. 

Reduzieren Sie Ihren Kontakt mit kranken Personen

Es ist schwer nicht für geliebte Menschen und Freunde da zu sein, wenn diese sich unwohl fühlen. Bemühen Sie sich jedoch trotzdem Ihren körperlichen Kontakt gegenüber Personen, die eine Atemwegserkrankung haben könnten, zu begrenzen. Ermutigen Sie sie, einen Arzt aufzusuchen und vielleicht für einige Wochen auf Video-Chat umzuschalten. 

Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich unwohl fühlen

Wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie sich unwohl fühlen – Bleiben Sie zuhause! Ja, das bedeutet, dass man der Schule oder der Arbeit fernbleibt, wenn man sich schlecht fühlt. Vor allem, wenn Sie Fieber oder einen bösen Husten haben. 

Hand vor den Mund? Nein! Ellenbogen vor den Mund!

Decken Sie immer Ihren Husten und Niesen ab – aber Achtung! Benutzen Sie dabei nicht die Hand! Decken Sie Husten und Niesen ab, indem Sie Ihr Gesicht in den inneren Ellenbogen stecken und nach unten schauen. Dadurch wird verhindert, dass Ihre Hände mit Keimen bedeckt werden (die dann auf gemeinsam genutzte Oberflächen übertragen werden können) und außerdem werden die Tröpfchen auf den Boden und nicht auf andere Personen gelenkt. 

Häufige Reinigung

Wenn sich jemand (entweder Sie, ein Familienmitglied oder ein Freund) unwohl fühlt oder die Grippesaison bereits vorbei ist – achten Sie auf die regelmäßige Reinigung der gemeinsam genutzten Flächen. Dinge wie Türgriffe, Badezimmer und Schreibtische erfordern in diesen Zeiten besondere Aufmerksamkeit. 

Gehen Sie Zu Ihrem Arzt

Wenn Sie eines der oben genannten Symptome verspüren, rufen Sie Ihren Hausarzt an. Informieren Sie diesen über relevante Reisen der letzten Zeit und über Ihre Erfahrungen. Wenn Sie sich untersuchen lassen, sollten Sie auf eine gute Handhygiene achten und Ihren Husten abdecken! Das Tragen einer Hygienemaske in Wartezimmern oder Arztpraxen ist immer eine gute Idee.

 

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